Krabbe krabikrab

Krabbe
Ich heiße – also bin ich. Ein Scherentier. Da kann ich nix dafür.

Trotzdem bin ich der Augenstern von Dagmar. Besonders, wenn ich mal wieder was richtig gut gemacht habe -  und das kommt ziemlich oft vor :) . Das weiß ich genau – es gibt dann nämlich immer was gutes zu schnobern.

Ich habe aber auch viel zu tun:  Wächterin vom Dienst auf meinem Hof in Wagenfeld, Alpis hüten, Schmusetier abends auf dem Sofa, Schlafwächter (neuerdings) vor Frauchens Bett und Begleiterin auf allen (Spazier)wegen und sportlich am Fahrrad laufen…

So hin und wieder spiele ich Ersatzmama und Aufsichtsperson für meine Halbschwestern und -brüder. Aber ich darf noch mehr: Fährten suchen mit Dagmar, Ärmel beißen bei Reinhard und Klickern mit Johanna. Halt, stimmt nicht ganz, da machen ja viele mit. Ganz toll ist auch Autofahren: da ist garantiert immer was los. Spaziergehen, Geschwister besuchen, Hundeplatz oder, oder, oder.

Soweit Krabbe selbst. Und was sollte ich auch machen. Als die Kleenen 5 Wochen alt waren, saß wieder mal ein Welpe neben mir, als ich in der Küche hantierte. Michael fragte, na, wer denn da schon wieder bei mir ist. Ich nahm den Welpen hoch, hielt sie im Arm und Krabbe strahlte mich förmlich an (anders kann ichs nicht sagen) und erwiederte, na, das ist doch unsere Krabbe, mein kleiner Schatz. So kams, das Krabbe blieb, was bis dahin keineswegs entschieden war.

Krabbe ist HD-Frei A1, hat Ende April in Gummersbach die JB bestanden und in Rahden auf der CAC bei Josef Jais ein V bekommen. Zu ihrer Ahnentafel gehts hier entlang: working.dog.eu

Krabbe macht mit Mensch und anderen Hunden keine Probleme, sie ist allerdings sehr wachsam.  Mit unseren Alpis kommt sie sehr gut zurecht und auch die Alpi-Damen akzeptieren sie, selbst wenn ein frisch geborenes Fohlen in der Herde ist. Das ist keineswegs selbstverständlich, da Alpakastuten sehr wehrhaft sein können.

Krabbe an ihrem allerersten Fährtenansatz auf staubtrockenem Acker

Seit sie 8 Wochen ist, fährte ich mit ihr.  Und zwar vom Prinzip her auch nach Gottfried Dildey. Die Anfänge der UO hat sie nach Gottfried Dildey mit der Futterhand gelernt.  Und nun arbeiten wir auf dem HuPla intensiv an UO und Schutzdienst. In beiden Sparten hat sie schon große Fortschritte gemacht. Johanna und Reinhard sind dort die “guten Geister” des Weiterkommens.

Mehr zum Thema Hundeplatz in Wagenfeld lesen Sie hier!

21.12.2011:

Seit dem kleinen Wusel von oben ist nicht nur eine Menge passiert, auch Krabbe hat inzwischen schon einiges erlebt. Etwas kleiner als Mama Jux und Schwester Nixe ist sie die quirlige, die sehr bewegliche im Rudel. Die Vorzüge beweisen sich dann im Laufen am Fahrrad und Rennen ganz allgemein, aber auch im Sprungvermögen und wenn es um die Beweglichkeit “in der Arbeit” geht, also z.B. Unterordnung arbeiten.

Der Arbeitseifer für die Fährte hat sich stabilisiert und ausgebaut und ich hoffe, dass wir hier noch erfolgreich sein können. Im Schutzdienst hatten wir zwischendurch eine Pause, nun arbeiten wir auch hier weiter. Wir arbeiten wieder vermehrt mit dem Klicker auch zu Hause, nun nicht nur Unterordnungsübungen sondern vermehrt auch “kreative” Elemente. Und hier zeigt Krabbe doch, dass sie durchaus “helle” ist. 

Die Zuchttauglichkeitsprüfung hat Krabbe trotz des Magengrummelns von Frauchen gut gemeistert (Frauchen hat IMMER Magengrummeln). Die Ausstellung hatten wir schon und die Augenuntersuchung hat Krabbe “mit Links” erledigt. So ein TATermin schreckt doch ein Hovawartmädel nicht…

Wachsam ist unsere Krabbe nach wie vor. Sie ist sozusagen noch immer die Wächterin vom Dienst…

Stand Mai 2012:

Auf der Frühjahrsprüfung hat Krabbe noch die Fpr 3 mit 93 Punkten = sehr gut bestanden.

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